Archiv für den Monat Juli 2005

Programming in the future (NerdTV)

NerdTV

I remember well the Streaming Video Days around 99/00, being myself employed at that time in a streaming media business which disappeared in the meantime. It took a bit more time than predicted, but video over the internet is slowly slowly gaining a foothold. Interestingly, but not unsurprisingly, it comes via the edges and small content producers and not via the big broadcasters (be it a big media company or Real).

Beginning Sept. 6, PBS will make available – exclusively over the Internet – broadcast television’s first entirely downloadable series, featuring PBS technology columnist and industry insider Robert X. Cringely’s interviews with personalities from the ever-changing world of technology. NerdTV will be available for download from www.pbs.org/nerdtv.

[…] The premier program will include a two-minute feature called „What the heck is NerdTV?“ The 13 one-hour shows will be made available on a weekly basis after the launch date and all previous episodes will continue to be available through the NerdTV Web site. NerdTV viewers are actually encouraged to download and copy the shows, share them with friends and even post them on their own Web sites – all legally.

Cindy Johanson, Senior Vice President, PBS Interactive Learning, said, „Bob Cringely’s NerdTV illustrates our unwavering commitment to bring audiences clever, on-demand, participatory programming.“ She added, „This ground-breaking series will be distributed under a Creative Commons license, so if viewers like what they see, they can redistribute the shows or even edit their own non-commercial version. Further, NerdTV offers a cost-effective production model that may transform how programming is made in the future.“

See also:
Podcasting set to skyrocket?
Vlogging or Videocasting your way to Thoughtshare

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The Vanishing Newspaper (reviewed by Tim Porter)

I wanted to know more about the book The Vanishing Newspaper which I saw on Cyberwriter’s blog.
As I didn’t find enough information neither via Google nor via Amazon, I turned to Technorati.
I quickly discovered Tim Porter blog which has an extensive dissection of the book. What do I want more?

Interestingly, there is a comment by the author of the book on Tim Porter’s blog entry about the Influence Model.

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Artikel podcasten?

Kürzlich hat Daniela Decurtins etwas zum Thema Podcasting gebloggt. Ich habe dann – ein bisschen Werbung muss sein;) – einen Kommentar hinterlassen, wo ich Schritt für Schritt darlegte, wie sie von der Theorie in die Praxis wechseln könnte. Ausserdem hätte ich mir sehr gerne einmal die Stimme von Daniela Decurtins angehört. Dem Namen nach könnte es ja sein, dass sie ein schönes Graubündnerisch spricht, was in Zürich ja als einer der angesagtesten Dialekte gilt.

Nun hat mich Cyberwriter auf folgenden Artikel aufmerksam gemacht:
Newspapers and Podcasting

Interessant!

Die NZZ über Weblogs

Der Grimme Online Award für den BILDblog scheint da was ausgelöst zu haben…

Auch ich hatte bisher keine Zeit, die Artikel der NZZ zum Thema Blogging zu posten. Bei Blogging Tom habe ich kürzlich gelesen, dass diese Artikel kaum erwähnt wurden – dem will ich nun meinerseits abhelfen, auch wenn ich diesmal ganz frech Martin kopiere. Die Artikel verdienen es nämlich durchaus.

«Digitale Wachhunde» befasst sich Medienspiegel-Kolumnist Heribert Seifert mit der Rolle von Weblogs als Beobachter und Kritiker der traditionellen (deutschen) Medien.

Rainer Stadler weist auf einige Schweizer Medien-Weblogs hin («Medien-Dissidenten im Internet») und thematisiert einmal mehr die «gestörte» Kommunikation zwischen Kommunikationswissenschaftlern und Medienpraktikern.

Stephan Alexander Weichert fasst die Studie «Zur Kritik der Medienkritik» zusammen, die u.a. eine Institutionalisierung der Medienbeobachtung – gewissermassen ein «Kassensturz» oder eine Art Stiftung Medientest – vorschlägt.

Und Stephan Russ-Mohl bespricht aktuelle Forschungsarbeiten zum Thema Medienjournalismus.

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Instant Abos von Ringier

Via Werbewoche

Ringier lanciert Abos auf Abruf
Der Ringier Verlag lanciert in Zusammenarbeit mit der Post ein flexibles Abonnementsystem für seine Zeitungen und Zeitschriften. Das «Instant Abo» kann kurzfristig online bestellt und ebenso gekündigt werden. Der Preis wird prozentual nach dem Jahresabonnement des jeweiligen Titels berechnet und über das Microbilling-System Click2Pay der Posttochter Yellowworld beglichen. […] Ringier hofft, damit bei einer jungen, dynamischen, online-orientierten Leserschaft neue Kunden zu gewinnen.

Ob man so die junge online-orientierte Leserschaft zurückgewinnt? Schauen wir mal, was Martin von Medienspiegel dazu meint.

Ich persönlich bin eher skeptisch, dass die Rechnung aufgeht. Ich bin mir ziemlich sicher es liegt nicht am Bezahlungsmodus, dass die junge Leserschaft sich ihre Informationen nicht mehr primär aus Printprodukten holt, sondern an einem anderen Medienverhalten.

Ausserdem sehe ich eine Gefahr, dass das Instant-Abo die Stammleserschaft in Versuchung bringen könnte – und das könnte dann fatal werden. Auch der Name Instant Abo dünkt mich strategisch nicht sonderlich gut gewählt, denn latent bekommen auch die Zeitungs- und Zeitschriften-Brands etwas davon ab und dies könnte wieder eine Rückwirkung auf die Stammleser haben. Und sind diese an einer Instant-Zeitung interessiert?

Der Gewinner in dieser Partnerschaft ist eindeutig die Post, die ihre Zahlungslösung damit natürlich gegenüber den Lösungen bei Swisscom wieder etwas attraktiver macht.

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