Archiv für den Monat Oktober 2005

The Public Broadcasting Metadata Dictionary

The The Public Broadcasting Metadata Dictionary
From the Powerpoint Presentation: PBCore: The Public Broadcasting Metadata Dictionary:

A multi-platform future
We’re evolving from distribution over one platform to distribution over multiple platforms:

  • Over-the-air transmitters, analog & digital
  • Internet and broadband
  • Cable and satellite
  • Physical media (CDs, DVDs, etc.)
  • Mobile and portable devices

A successful future

  • Successful public broadcasters will be morphing into digital libraries.
  • The broadcast of a program is the beginning – not the end – of the life of the content we create.
  • We need to overcome obstacles to the efficient use of our content.
  • We need to analyze and, where necessary, re-design our legacy work flows.

Via Dave MacCarn

Diese verflixten Internettagebücher vernichten Arbeitszeit

Update:
Nach kurzem Googlen, fand ich auch die Quelle, die von der Sonntagszeitung auf Seite 121 unter Badnews zitiert wird:
The Work Force is Surfing von iMedia Connection

Heute in der Sonntagszeitung:

Viel Arbeitszeit für das Lesen von Blogs
Ein Viertel der 140 Millionen berufstätigen Amerikaner besucht während der Arbeitszeit Internettagebücher (sic!). Gemäss einem Branchenmagazin (welches denn bitte?) wendet ein Arbeitnehmer fürs Lesen von Blogs durchschnittlich 3.5 Stunden oder 9 Prozent der Arbeitswoche auf. Die Gesamtzeit der Blogbesuche entsprächen 2.3 Millionen Vollzeitstellen.

Das ist doch toll! Jetzt wird auch noch die Arbeitszeitvernichtungsschiene gefahren. Dazu nur zwei Bemerkungen:

  • Die Wemf und Andreas Economist Post bestätigen den Trend, dass das Internet den anderen Medien immer deutlicher Marktanteile wegnimmt. Wenn ich mich nicht täusche sind wir heute wochentags bei ca. 24 Minuten Zeitungs- und Zeitschriftenkonsum bei den MA Leaders. Das waren mal mehr und ist heute natürlich deutlich weniger, als die 42 Minuten (amerikanischer) Bloglektüre des nicht genannten Branchenmagazins. Interessanterweise habe ich noch nie gehört, dass Zeitungs- und Zeitschriftenlesen Arbeitszeit vernichtet, obwohl zumindest bei den MA Leaders wohl davon ausgegangen werden kann, dass die Zeitung nicht nur zuhause gelesen wird.
  • Eben spricht Konrad Osterwalder, Rektor der ETH, noch von der Wichtigkeit von Weiterbildung (d.h. 1/2 Tag pro Woche). Was wäre denn Blogs lesen anderes, wenn man von Blogs ausgeht, die relevante Informationen für den eigenen Berufsalltag bieten – bei mir persönlich sind das wohl über 80% der Blogs die ich lese.

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Mit einem gewissen Bezug:
Verschiedene Motivationen bei Bloggern und traditonnellen Medien

Wil Wheaton: when I started my blog, I was very excited about the opportunity to get around media filters and go directly to the audience with whatever was on my mind

David Ewalt: Was that a problem before you had the blog? That regular media outlets weren’t telling your whole story?

Wil Wheaton: Yeah. They need to frame things around their meta narrative, so they only saw me as „A Former Child Actor“ with everything that suggests. I saw myself as a husband, a stepfather, a technology enthusiast, a comic book, gaming, and computer geek …

Siehe auch: Iwan Städler und was Journalismus will

A Japanese guide to Japanese grammar

Awesome!
A Japanese guide to Japanese grammar

This site explains Japanese grammar in a systematic step-by-step process and is released under the Creative Commons License (2.0). It was created as a resource for those who want to learn Japanese grammar in a rational, intuitive way that makes sense in Japanese. The explanations are focused on how to make sense of the grammar not from English but from a Japanese point of view. To learn more about this guide, go to the introduction page and start learning this intriguing and unique language!

There is also a forum.

Via imediaconnection’s RSS, CNET’s RSS explanation, Project Gutenberg and ibiblio which finally landed me at the japanese guide.

Internetbasierter Medienkonsum: Chancen und Risiken für die politische Gesprächskultur der Schweiz? (Recap)

An diesem Gespräch war ich selbst beteiligt und war wohl auch der einzige, der die anderen nicht bereits kannte.

Für Peter Weigelt (Nationalrat FDP) und Günter Heuberger von Radio Top war zu Beginn das Thema revidiertes Radio- und Fernsehgesetz (RTVG) wichtig. Beide sind nicht zufrieden damit und merken an, dass das Gesetz der heutigen (IPTV-) Realität schon nicht mehr gerecht wird. Beide befürworten mehr Werbemöglichkeiten für die Privaten und sind sich einig, dass der Konsument damit kein Problem hat – zumindest solange Werbung und Sponsoring klar deklariert werden.

Mein Teil widmte sich dann den Blogs, als neuer Bestandteil der Mediasphäre, als ein partizipativ-demokratisches Element, das in den bisherigen Mediendiskurs als Alternative und Korrektiv einzugreift. Dabei kam die Diskussion über den Umweg „Popularität von einzelnen Blogs“ auch auf die Quote. Das Argument Quote bei Fernsehen, Radio = Visits bei Blogs, liess ich dann stehen. Hier bedürfte es noch der Klärung, da wir bei den Blogs, doch bereits mehrere Instrumente haben, um die Popularität bzw. Relevanz zu messen – nicht nur Visits, sondern eben mit der Verlinkung auch ein qualitatives Element.

Nachtrag
Auch das qualitative Element liesse sich nochmals verbessern, da gerade A-List-Blogs, die sich vor allem in der Zeit 2002-Mitte 2004 breit etablieren konnten durch Ihrem Zeitvorteil wohl überpopulär sind. In meiner Blogroll hat es einige Links, die auf A-List-Blogger zeigen, die ich aber kaum mehr je besuche. Bei anderen wird es nicht anders sein.

Natürlich gibt es einige Beispiele von A-List-Blogs, die eher spät entstanden sind – aber die Ausnahme bestätigt die Regel. Eine einfache Methode, die A-List-Blogger wieder einmal auf ihre aktuelle Relevanz zu überprüfen, wäre sie zum Wechsel der Internet-Adresse zu bewegen;)

Die Blogszene wurde auch so eingeschätzt, dass man einfach etwas publizieren kann und dann gesehen wird. Dem musste ich widersprechen. Gerade bei Blogs, bauen sich die Publika über Zeit auf, d.h. man muss schon eine gewisse Relevanz haben bzw. sich als Medium etabliert haben, um auch gesehen zu werden. Hat man eine gewisse Leser- und Diskussionsschaft, dann erst kann man auch punktuell Zeichen setzen. Es lohnt sich deshalb nicht einen Blog für eine punktuelle Aktion zu eröffnen.

In diesem Zusammenhang wurde dann auch noch zum Thema Repuation diskutiert.

Siehe auch Agenda:
swisspolicy.net

Podcasting Whitepaper, Swickis, Blogs and Marketing and Google Reader

Links and Quotes

Podcasting Whitepaper
Podblaze (Podcasting Blog)
See also: Simon Says Podcasts
Via Viabloga

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Swicki’s
Swicki Blog

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Google Reader

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And Robert Scoble Shel Israel ’s Blogs: They Just Don’t Integrate

Something else happened […] which disturbed me and that was the number of times I heard traditional marketing executives talk about how they want to use blogs to extend their intergrated marketing solutions, thus extending the brand.

[…] Blogs are an example of from one-to-many communications. They fail when they push. […] The success of blogs comes from the concept that people respond best to quiet speaking that informs audiences and trusts them to make wise decisions. They help brands in ways you cannot imagine by letting people see real, fallible humans doing real jobs. They build trust.

My advice: don’t try to integrate your blogs. Trust your employees to talk and they will most likely behave in trustworthy ways. Trust your target audiences to be intelligent and they will become your champions and that is a powerful way to build your brands.