Lost in Translation: Think Tanks und Medien, eine heikle Beziehung (Recap)

Original => Berichterstattung => Reaktion auf Berichterstattung

Stefan Flückiger von Avenir Suisse beklagt sich, dass die Föderalismusstudie sowie die Studie über Alterung und Gesundheitskosten von den Medien falsch rezipiert wurden und dass dann die Reaktion auf die Medienrezeption, das Ganze noch falscher machte.

Iwan Städler vom Tages-Anzeiger räumt dann gleich mit der Objektivität der Medien und einem verbreiteten Missverständnis auf:

Wir richten unser Produkt auf die Kunden (Leser) aus und nicht auf die Lieferanten, d.h. die Rezeption ist nicht ausgewogen dem Lieferanten gegenüber. Warum? Es ist ein Markt!

Die Mehrheit will das Wesentliche kurz und knapp auf den Punkt gebracht.

Was pickt man heraus. Journalistische Kriterien sind:
Newsgehalt, Relevanz, Konflikträchtigkeit, Unterhaltungswert.

***

Tipps für Lieferanten:

  • Studie im vorab abgeben, 1 Woche vorher reicht, mind. aber 2 Tage vorher.
  • Liefern Sie News, nichts Aufgebackenes!
  • Einfache, allgemeinverständliche Sprache: Wie wenn Sie es einem Kollegen im Sportclub erzählen und nicht einem Kollegen von Avenir Suisse.
  • Schiessen Sie zurück! Melden Sie sich direkt beim Journalisten und sofort. Wenn das nichts nützt, klettern Sie die Leiter hoch.
  • Bleiben Sie cool.
  • Keine Sippenhaft. Nicht die Medien angreifen, sondern das einzelne Blatt.

***

Machen Sie sich nichts vor, die verfügbare Zeit bei Zeitungen ist nicht sehr gross, die Redaktionsstuben sind schmal bestückt. INSERIEREN SIE MEHR.

PS: Make your next presentation naked

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