Archiv für den Monat Mai 2006

Strategic Commenting / Blog Marketing

Strategic Commenting: No blog is an island

I do a lot of blog coaching, and one of the most common laments I hear is „no one visits / links to / comments on my blog!“

The solution is simple once you wrap your brain around the concept of conversational media.

If you view your blog as part of a public conversation, rather than a mere publication, then an easy way to attract more interest and interaction becomes obvious. I call it „strategic commenting.“

See also: Blog marketing : la technique du rémora
Via ifeedyou

Other cool posts from Amy:
Are Portals A Growing Threat to News Sites?
What’s a Blog? Bag the Stereotypes

Online Music Services do not need a star-system model

The Impact of Online Music Services on the Demand for Stars in the Music Industry by Ian Pascal Volz

It can be seen that online music consumers do prefer a more diverse selection than offline music consumers do. […] The essential advantage of online music distribution and presentation systems over offline offers is achieved by bringing listeners together. Ubiquitous discussion possibilities with fans of the same or similar music are greatly appreciated by consumers of nonstars‘ music. Since this extra value can only be offered by online music services there is higher demand for less popular music. By implementing online music distribution systems many musicians not considered stars can be promoted. These results become even more significant as online music consumption rises. The key to a diminution of stardom as it exists in the established business model of the recording industry lies in the acceptance and exploitation of online music services.

Design Pattern Library by Yahoo!

Page Grids

Cool stuff here: Design Patterns

What’s a Pattern?

Design patterns describe solutions. Solutions that we know can work ‘positively’ for specific problems in specific contexts. The solutions are documented as a ‘pattern’ where all aspects can be described, even implementation issues if that is helpful and relevant.

Yahoo Interface Blog

See also:
Left and Right Design
bugresort, blog about medical usability

Google AdWords starts Aperture Marketing

I just read on Daniel Ebneter’s eBusiness Blog about Google starting aperture marketing (following here the Microsoft adCenter example) . The new service is scheduled for end of June.

New Google AdWords Dayparting & Ad Scheduling Coming

At Search Engine Watch Live in Seattle last week, Lexa Pope from the Google AdWords team discussed their new ad scheduling features that will be released in a few weeks. The new features will allow advertisers to schedule the ads to show on weekends or weekdays only, or on other set days the advertiser specifies. Dayparting is also included allowing advertisers to schedule their ads during specific hours, such as to run late at night or at lunchtime only. Also unusual is the fact that Google AdWords preannounced the new features launch.

See also:
Beyond Targeting, to ‚Aperture‘ Marketing

Aperture moments can vary widely according to the product, category, brand and consumer. If you identify and leverage these moments, you can assure yourself an audience that engages in and acts on the message you provide. Moreover, you’ve honed your medium not only to the best consumer, but the best moment, so you can afford to bring optimal resources to bear at that precise moment.

Microsoft wirft in den USA seine Online-Werbemaschine an

Anders als bei Google sollen sich für die Platzierung von Anzeigen Zielgruppen speziell nach Alter, Geschlecht und Einkommen auswählen lassen. Wenn mehrere Werbekunden den gleichen Platz beziehungsweise Suchkontext für ihre Anzeigen buchen, kommt derjenige mit dem höheren Angebot zum Zuge.

Neue Kategorie: Weblogs, die ich mag

Nach den zwei ersten Schweizer Blogwettbewerben, habe ich mir so einige Gedanken gemacht, was denn nächstes Mal besser gemacht werden könnte. Ich werde noch darauf zurückkommen.

Als erstes möchte ich aber eine neue Kategorie einführen: Weblogs, die ich mag. Mein Ziel ist es dabei selbst eine klarere Vorstellung zu kriegen, was und wieso mir viele Weblogs, die sich in meinen verschiedenen Blogrolls oder Links finden lassen, gefallen.

Nachdem ich die Idee hatte, habe ich heute beim Recherchenblog gelesen, dass er eine ähnliche Idee hatte. Vielleicht kann man das ja sogar mal miteinander verbinden.

Im Unterschied zum Recherchenblog werde ich mich aber nicht auf Fachblogs und auch nicht auf die Schweiz beschränken. Ziel ist es ausserdem die enorme Vielfalt von interessanten Blogs aufzuzeigen. Jens von Blogwiese hatte nämlich gemeint, dass er sehr wenige gute Blogs kenne. Da mein Medienkonsum je nach Woche zu ca. 60-90% aus Blogs herrührt, kann ich mich dieser Aussage kaum anschliessen.

Zurzeit überlege ich mir gerade eine Art Steckbrief, damit diese Arbeit auch etwas systematisch wird:
Name des Weblogs
URL
Screenshot
Beitragsfeed
Kommentarfeed
Aktiv seit
sowie natürlich ein Kommentar.

Vielleicht genügt auch ein Verweis auf Kinja (Bsp: dieses Blog) und ein Kommentar.

After Ads in Games, now Ads in new Virtual Worlds

Doppelgaenger – a new ad model

But there are other forms of advertising besides search, and for its virtual world, The Lounge, Doppelganger has settled on a product-placement model popularized by Hollywood, where advertisers pay up to have their products featured in movies and TV shows. Music label Interscope Records has already signed up for a trial to have Doppelganger build a virtual club for its Pussycat Dolls band within The Lounge.

Via Charlie

200 Jahre John Stuart Mill – Gerechtigkeit, Liberalismus, Exzentrik und Leidenschaft

Sehr zu empfehlen: Lob des Exzentrikers von Jean-Claude Wolf. Noch besser ist wohl John Stuart Mill im Original zu lesen.

PS: Wieder mal etwas viel zitiert hier. Aber schon Brecht hat auf einen chinesischen Philosophen verwiesen, der meinte: das Zitat sei nicht minder zu bewerten als das Selbstgeschriebene. Wie Stefan sagt, die Asiaten haben uns manchmal auch etwas voraus.

Hier einige Appetitanreger:

Gerechtigkeit

Mills Kapitel zur Gerechtigkeit ist ein Lehrstück über die Vielfalt von Gerechtigkeitsauffassungen in den Ideen der gleichen Verteilung, der Erfüllung von Bedürfnissen, der Belohnung von Verdiensten sowie im Respekt vor den individuellen Rechten. Diese heterogenen Dimensionen der Gerechtigkeit sollten, so Mill, in der gleichen Rücksicht auf das Glück aller systematisch vereinheitlicht werden.

Liberalismus

Mills Liberalismus ist unter anderem eine Theorie der Begrenzung legitimer Sanktionen. Staatliche Sanktionen sollten begrenzt werden durch das Prinzip der Verhütung der Schädigung anderer, das «harm principle». Obwohl Mill dieses Prinzip als «sehr einfach» charakterisiert, verfeinert er dessen Formulierung in mancher Hinsicht und konfrontiert es mit zahlreichen Anwendungsfragen.

Mill erläutert, warum nicht alle Interessen anderer berücksichtigt werden müssen; es gibt nichtvitale Interessen anderer, die sehr oft verletzt werden dürfen und müssen, zum Beispiel das Interesse, nicht von anderen Weltanschauungen verwirrt oder provoziert zu werden.

Exzentrik und Leidenschaft

Wichtiger noch: Zwang und Gesetze sind auch nicht dadurch legitim, dass sie die weltanschaulichen Überzeugungen der Mehrheit gegen Minderheiten durchsetzen. Tocquevilles Stichwort «Tyrannei der Mehrheit» wird von Mill dazu benutzt, subtilere Zwänge der Mehrheitskultur zu benennen und durch die Empfehlung kühner und nonkonformistischer «Lebensexperimente» zu korrigieren. Mill geht so weit, die exzentrischen und starken Leidenschaften Einzelner als «Salz der Gesellschaft» zu preisen. Mit dieser Emphase vertritt Mill ähnlich wie Herbert Spencer ein «anarchisches» Element, das dazu geeignet ist, die Autorität des Staates und den Druck der Konventionen zu relativieren.

Stuart Mill’s Reflexion über Meinungsfreiheit lässt sich auch gut auf den Fall Une voix pour la Boillat übertragen. Auf die anderen Preisträger der goldenen Maus komme ich noch zurück.